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Angepasster Spielplan für November & Dezember 2020

Die Semperoper hat nun angesichts der weiterhin anhaltenden Corona-Ausnahmesituation und des Erlasses der Sächsischen Landesregierung einen weiteren Ersatzspielplan für November & Dezember 2020 mit einem verkleinerten angepassten Saalplan veröffentlicht.

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Corona Ersatz-Spielplan der Semperoper Dresden

August-Oktober 2020

Die Semperoper begrüßt das Publikum nach der Sommerpause mit einem modifizierten Ersatz-Spielplan. Intendant Peter Theiler stellte heute den Ersatz-Spielplan vor. Unter Berücksichtigung der derzeit geltenden Hygienebestimmungen und um unter den aktuell gegebenen Bedingungen den Spielbetrieb gewährleisten zu können, werden die vorgesehenen Produktionen im Spielplan der Monate August bis Oktober 2020 ersetzt durch Vorstellungen reduzierter Formate unter dem Titel »Semper Essenz«.

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„Aufklang“ mit Anna Netrebko in der Semperoper

Der Intendant Herr Theiler lässt mit großer Freude ankündigen, dass sich die Semperoper nach drei Monaten Schließung noch vor der Spielzeitpause mit einer kleinen Konzertreihe unter dem Titel „Aufklang“ zurückmeldet. Zum Auftakt dieser Serie wird wieder Opernmusik auf der Bühne der Semperoper erklingen, gestaltet von Anna Netrebko und Yusif Eyvazov. Auf dem Programm stehen Arien und kleine Ensembles aus Giuseppe Verdis Opern »Don Carlo«, in der die beiden Star-Sänger ursprünglich im Mai hier aufgetreten wären und die nun in einer konzertanten Kurzfassung zu erleben sein wird. Dauer ca. 1 Stunde 25 Minuten/ ohne Pause.

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Semperoper schliesst bis zur Sommerpause

Alle Vorstellungen der Sächsischen Staatstheater Dresden (Semperoper und Schauspielhaus  werden bis zum Ende der Saison 2019/20 abgesagt. Irgendwie haben wir es alle gewusst, aber solange noch keinen Beschluss von der Landesregierung gab, hatten wir alle auch noch ein kleines bisschen Hoffnung.

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Semperoper und Corona Virus

Soeben ereilte uns aus der Semperoper die Information, dass nun doch alle Vorstellungen ab heute bis einschliesslich 19.04.2020 abgesagt werden müssen. Sobald es weitere Informationen gibt, werden wir Sie darüber an dieser Stelle informieren.

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Spielplan Semperoper 2020 /2021 ist da!

Heute war es endlich wieder soweit. Die Semperoper stellte vor wenigen Stunden den Spielplan 2020 / 2021 vor. Der Intendant Peter Theiler, der Chefdramaturg Johann Casimir Eule, der Chef der Staatskapelle Christian Thielemann, der Leiter der Ballettkompanie Aaron S. Warkin und Manfred Weiß, verantwortlich für Semper II, stellten der Presse und anwesenden Freunden und Sponsoren die Höhepunkte der Saison 2020 und 2021 vor.

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Premiere von Puccini´s „Madama Butterfly“

  • Tragedia giapponese in drei Akten von Giacomo Puccini
  • In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
  • Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa

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Opera-bouffe  Jacques Offenbach in drei Akten Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halevy in der Semperoper 

In der Neuproduktion “ Die Großherzogin von Gerolstein“ in der Sempoper
lässt AnneSchwanewilms als egozentrische Landesfürstn mit wenig Geld, aber großem Faible für Militär die Säbel rasseln,- während – Bumm! – der Generalstab musikalisch den Krieg erprobt. Mit charmantem Augenzwinkern inszeniert Josef E. Köpplinger Jacques Offenbachs espritvolle Opera-bouffe, in der sich Märsche lustvoll zu CanCans verwandeln. (P. Theiler)

Diese freche Komödie parodiert Opportinismus, Militarismus und Vetternwirtschaft in der Zeit Napoleon der III. und war der Publikumsmagnet während der Pariser Weltausstellung 1867.

Freuen Sie sich auf die Premiere 29.02.2020 in der Semperoper Dresden.

Besetzung:

Musikalische Leitung Jonathan Darlington
Inszenierung Josef E. Köpplinger
Bühnenbild Johannes Leiacker
Kostüme Alfred Mayerhofer
Licht Fabio Antoci
Choreografie Adam Cooper
Chor Jan Hoffmann
Dramaturgie Kai Weßler
Großherzogin Anne Schwanewilms
Prinz Paul Daniel Prohaska
Wanda Katerina von Bennigsen
General Bumm Martin Winkler
Baron Puck Jürgen Müller
Baron Grog Martin-Jan Nijhof
Erusine von Nepumukka Sigrid Hauser
Ein Fremdenführer Josef Ellers

Die  Oper wird in deutscher Sprache mit englischen Übertiteln aufgeführt

Karten finden Sie in unserem Spielplan der Semperoper hier

Am 26.01.20 erwartet uns in der Semperoper die Premiere der „Meistersinger von Nürnberg“
Wer das Glück hatte, konnte diese Co-Produktion bereits während der letzten Osterfestspiele in Salzburg erleben.

Richard Wagners Oper führt uns in das mittelalterliche Nürnberg zurück .
Hier wurde 1495 Hans Sachs, einer der berühmtesten Meistersinger, geboren. Neben seiner Tätigkeit als meisterlicher Schuhmacher, war er ein viel beachteter Poet und befasste sich damit alte Lyrik zu pflegen, aber auch eigene Dichtungen zu schaffen. Im 17. Jahrhundert fast vergessen, wurde er im 18. und 19. Jahrhundert gleich 3 mal wieder entdeckt. 1776 durch Goethe, 1840 in einer Oper von Albert Lortzing und mit Richard Wagners Uraufführung der „Meistersinger von Nürnberg 1868 in München.

Für diese Oper konnte der Regisseur Jens-Daniel Herzog gewonnen werden.
Wie es der Zufall so will, ist er heute auch Intendant der Oper in Nürnberg. Dies
qualifiziert ihn nicht allein für diese anspruchsvolle Arbeit. Er hat mit seinem klugen Regietheater zum Beispiel Werke an der Oper Zürich, die Zauberflöte bei den Sommerfestspielen in Salzburg und last but not least die Meistersinger 2019 bei den Salzburger Osterfestspielen zur Aufführung gebracht.

Diese Oper begegnet uns immer wieder mit vielen Wünschen und Vorstellungen und inhaltlich auch besonderen Herausforderungen.
Einmal müssen wir uns mit der problematischen Rezeptionsgeschichte auseinander setzten, dem expliziten Antisemitismus Richard Wagners, welcher eindeutig durch seine judenfeindlichen Hetzschriften belegt ist und später dankbar durch die Nationalsozialisten aufgenommen wurde. Einen Blick ist auch auf die Rolle der Frauen zu werfen.
Personalreich wird die Oper überwiegend von Männern dominiert, die auch das
Geschehen beeinflussen.
Eine wichtige Rolle spielt die Eva, Tochter des Goldschmieds Pogner, die für den Sieger des Meistersinger Wettbewerbs, als Preis ausgelobt wird

Wir befinden uns in einem Ideal-Nürnberg. Es gibt keinen Adel. Aber eine Bürgerschaft., die sich selbst regiert. Es gibt selbstbewusste Bürger, Händler und Unternehmer, die das öffentliche Leben in der Stadt gestalten.
Diskurs ist die Kunst! Die Kunst ist der Hebel, mit dem alle Probleme der Gesellschaft gelöst werden sollen!
Alte Weltanschauungsmodelle wie Religion als sinnstiftende Achse werden aufgelöst.
Die Gesellschaft befindet sich auf dem Weg von der Tradition zur Moderne.
Tradition sind die alten Bräuche und Regeln, die nicht hinterfragt werden dürfen, sagen die einen und die anderen Bürger wie Hans Sachs sind der Auffassung, dass Regeln hinterfragt werden dürfen.

Und da kommt der Adlige Walter von Stolzing nach Nürnberg und möchte in die städtische Gesellschaft aufgenommen werden.
Er kennt keine Regeln und hat auch überhaupt kein Interesse daran, diese zu lernen.
Er hat nur Interesse an Eva, der Tochter des Goldschmieds!

Diesen oder Keinen – Eva ist verliebt!

Sie will diesen Mann! Er will Sie! Er bemüht sich die Regeln zu lernen. Bei den Bürgern fällt er krachend durch und der 1. Akt endet im Chaos.

Der Meistersinger Beckmesser bemüht sich im 2. Akt ebenfalls um Eva. Es kommt zu einer handfesten Prügelei, an der fast die gesamte Stadt beteiligt ist.

Im 3. Akt kommt es nun endlich zum eigentlichen Wettbewerb. Tradition trifft Moderne. Die eine Partei hält sich an die althergebrachten Regeln, die andere Seite überlegt: Wenn schon eine Frau als Preis ausgeschrieben wird, darf Sie dann nicht selbst entscheiden, wen sie nimmt? Man bedenke, dass es noch kein Frauenwahlrecht gab. Wie kann ein junges,ungebildetes Mädchen über sich selbst entscheiden? Also fragen wir das Volk.

Diese entscheidende Frage, wie weit geht Kunst? die Auslegung von Kunst ist eine Frage, der sich die Operhäuser wie Semperoper, Schauspiel und Ballett tagtäglich stellen.
Diese noch heute aktuelle Fragestellung war sicher Anlass die Handlung dieser Inszenierung in das Theater mit seinen Spielorten und verschiedenen Gewerken zu legen.

Christian Thielemann der Oper die bereits in Salzburg zur Aufführung gebracht hat, überzeugte dort durch seine durchsichtige, transparente und lyrische Auslegung der Partitur. Wir sind gespannt was Christian Thielemann mit der Staatskapelle in Dresden noch zaubern wird

Freuen sich auf das eingespielte Team von hochkarätigen Sängern und Sängerinnen wie Georg Zeppenfeld als Hans Sachs, Hans Florian Voigt als Walter von Stolzling, Sebastian Kohlhepp als David und Camilla Nylund als Eva.

Hin und wieder gibt es noch Restkarten

Schauen Sie einfach in den Spielplan der Semperoper und senden Sie uns ein Mail

 

Der Vater von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) wurde am 14. November 1719 als erstes von neun Kindern in Augsburg geboren. Später ging der Violinlehrer nach Salzburg, wo sein berühmter Sohn zur Welt kam. Leopold Mozart hatte bereits im November 1747 Anna Maria Walpurga Pertl geheiratet. Das Paar zieht in eine Wohnung in der Getreidegasse. Hier werden in schneller Abfolge sieben Kinder geboren, jedoch nur zwei überleben und erreichen das Erwachsenenalter: Maria Anna, genannt „Nannerl“, und Joannes Chrysostomos Wolfgangus Theophilus. Später wird er sich Wolfgang Amadé nennen.

Leopold Mozart starb 1787 in Salzburg.

Leopold Mozart scheint immer im Schatten seines berühmten Sohnes Wolfgang zu stehen. Dabei war der gebürtige Augsburger ein Selfmade-Man im besten Sinne des Wortes. Als angesehener Komponist wie als Schöpfer seiner Violinschule schätzten ihn seine Zeitgenossen, als Sympathisant der Aufklärung war er mit den Gedankenströmungen seiner Zeit bestens vertraut – ebenso wie seine hochbegabten Kinder.

Natürlich ist Wolfgang Amadeus Mozart der geniale Komponist, der vielleicht unerreichbar ist. Mozarts Schöpfungen gelten als formvollendet, inhaltlich alle menschlichen Höhen und Tiefen auslotend, künstlerischen Anspruch und „Populares“ miteinander verbindend – kurzum als klassisch vollkommen.

Allerdings bedurfte es schon des nachhaltigen persönlichen Einsatzes als Virtuose – zunächst vom Vater angestoßen, später aus Geldnot und innerer Verpflichtung fortgesetzt – um seiner Musik Gehör und ein geneigtes Publikum zu verschaffen.

Schon lange bevor die berühmte Semperoper von Gottfried Semper im Jahre 1838 in Dresden erbaut wurde, reiste Mozart nach Dresden. Bald nach seiner Ankunft in Dresden am Ostersonntag (12.04.1789) erhielt er eine Einladung zu einem Hofkonzert im Residenzschloss. Dort spielte er u. a. sein später als „Krönungskonzert“ populär gewordenes Konzert für Klavier und Orchester D-Dur (KV 537)

Allerdings dauerte es noch bis zum 12.01.1791, ehe in Dresden die erste „richtige“ Aufführung einer Mozart – Oper, „Cosi fan tutte“ zustande kam, und zwar in Joseph Secondas Theater auf dem Linckeschen Bade. Ihr sollten in den neunziger Jahren auch „Don Giovanni“, „Le Nozze di Figaro“, „La Clemenza di Tito“ und „Die Zauberflöte“ folgen.

Er selbst galt schon bald als Klassiker, dem man nicht nur musikalische Denkmäler setzte. So schuf Ernst Rietschel 1843 für die erste Semperoper eine Mozart-Skulptur, die nach dem Brand von 1869 gerettet werden konnte und in den Staatlichen Kunstsammlungen Aufnahme fand.

Fortan zählen Mozarts Opern zum festen Bestand des Spielplans der Semperoper Dresden.

Die Mozartopern bleiben ein starker Zuschauermagnet nicht nur zu den entsprechenden Jubiläen, sondern vor allem in der Kontinuität ihrer Ansetzungen, allen voran der „Zauberflöte“, die sich zu einer der beliebtesten Opern in der Semperoper Dresden entwickelte.

Fidelio und das Ende der DDR : Die Sächsischen Staatstheater erinnern an die Ereignisse des Oktober 1989 in Dresden
30 Jahre Friedliche Revolution – Festaufführung „Fidelio“ am 11. Oktober 2019 in der Semperoper

Am 07. Oktober 1989, dem 40. Gründungstag der DDR, feierte Beethovens Oper „Fidelio“ in der Inszenierung von Christine Mielitz ihre Premiere in der Semperoper. Die versammelten Honoratioren sahen einen Gefängnishof der Gegenwart auf der Bühne, getrennt vom Zuschauerraum durch einen portalbreiten Maschendraht. Doch die Feierlichkeiten zum diesem Staatsjubiläum wurden bereits von ganz anderen Ereignissen überschattet. Von Prag aus rollten am 03. Oktober 1989 die Züge mit den Menschen, die über die Prager Botschaft der BRD in den Westen ausreisen wollten, durch Dresden. Tausende von Menschen versammelten sich am Dresdner Hauptbahnhof und sprangen auf die Züge, um die DDR zu verlassen. Straßenschlachten und Zusammenstöße mit der Staatsmacht führten zu einer Welle von Protesten, die nicht mehr enden wollten. Diese dramatischen Tage haben viele Einwohner Dresdens miterlebt und keiner konnte zu diesem Zeitpunkt absehen, dass bereits wenige Wochen später die Mauer fallen würde.

Die Aufführung in der Semperoper war zum damaligen Zeitpunkt mehr als nur Theater mit Bezug zur Gegenwart, sie war unmittelbar ein Teil des politischen Wandels und Stellungsbezug in einer Umbruchsituation, deren Ausgang sich damals keiner vorstellen konnte.

Den 30. Jahrestag der Ereignisse von 1989 nimmt auch die Semperoper zum Anlass, für die Gegenwart die Frage nach der politischen Bedeutung zu stellen. – Wo stehen die Demokratie und die selbst erkämpfte Freiheit heute? Die „Fidelio“- Inszenierung von 1989 ist bis heute Teil des Repertoires der Semperoper und wird am 11. Oktober 2019 als Festaufführung zu erleben sein. Sie ist Teil der Veranstaltungsreihe »30 Jahre Friedliche Revolution« der Sächsischen Staatstheater vom 3. bis zum 13. Oktober 2019.

Die Sächsische Staatskapelle unter der Leitung von John Fiore wird als Auftakt Ludwig van Beethovens – Leonoren-Ouvertüre Nr. 2 op.72a spielen. Im Anschluss erfolgt die Begrüßung des Intendanten, Peter Teiler, gefolgt von der Festrede des Bundespräsidenten a.D., Joachim Gauck.

Den Florestan singt der seit langem der Semperoper eng verbundene Klaus Florian Vogt und Elena Pankratova ist in der Titelpartie, der Leonore, zu erleben.

Worum geht es in Beethovens einziger Oper „Fidelio“, die nicht umsonst zu den „Befreiungsopern“ zählt?

Leonore schleicht sich als Gehilfe des Kerkermeisters unter dem Namen Fidelio, »der Treue«, ins Gefängnis ein, in dem ihr Geliebter Florestan widerrechtlich gefangen gehalten wird. Vergeblich versucht sie ihm zu helfen. Gleichzeitig befiehlt Gouverneur Don Pizarro Florestans Hinrichtung. Während sie bereits sein Grab gräbt, ringt Leonore noch um seine Rettung.

Beethoven kleidet Leonores Treue zu Florestan, das Bangen um seine Befreiung, das Streben nach Gerechtigkeit und die Forderung nach Selbstverwirklichung in eine Musik, die das anfänglich Singspielartige rasch hinter sich lässt und sich auf eine neue Ebene des Innigen und Heroischen erhebt.

Beethovens einzige Oper ist seit der Uraufführung 1805 bis heute als Revolutionsoper, als Protest gegen Tyrannei oder politische Willkür sowie als Plädoyer für die Verfechtung persönlicher Freiheit aktuell geblieben.

„Fidelio“, direkt in den Wochen vor dem Mauerfall inszeniert, war den damaligen politischen Ereignissen einen Schritt voraus und wurde gleichzeitig von ihnen überholt. Mittlerweile ist die Produktion in der Regie von Christine Mielitz längst zur Kultinszenierung geworden.

Beitragssfoto: compact tours.

Um die Bühnendekoration  zu stabilisieren, wurden oftmals auf der Deko – Rückseite  alte Zeitungen aus dem realsozialistischen Alltag aufgeklebt.

Premiere Nabucco in der Semperoper

Am 25.05.2019 ist es endlich soweit! Die Neuinszenierug von Verdis Oper Nabucco hat Premiere in der Semperoper.
Sponsoren und Freundeskreis hatten in der vergangenen Woche Gelegenheit, die Bühnenaufbauten und die ersten Proben auf der Hauptbühne zu erleben.
Nach Engagements am Hamburger Thalia-Theater, den Opernhäusern in Zürich und Bern sowie der Staatsoper in München bringt nun David Bösch eine weitere
Neuinszenierung in der Dresdener Semperoper auf die Bühne.
Wer erwartet, dass nach Peter Kotwitschny Nabucco aus dem Jahre 1996, wieder eine klassische Inszenierung zur Aufführung kommt, den müssen wir bereits schon jetzt entäuschen.
Alte Opergänger erinneren sich sicher noch daran, daß die Babyloner in ihrer Bühnenkleidung nur zu gut an Mossad-Agenten erinnerten. Nebukadnezar (auf italienisch Nabucco) kam damals in einem
Panzer auf der Bühne.
In der kommenden Inszenierung wird er dagegen in einem rostigen Jeep seinen Auftritt haben!
Wir sehen auch diesmal in der Semperoper nicht den alten Jerusalemer Tempel aus Salamons Zeit, so wie wir ihn uns in unseren Gedanken und Wissen um das Alte Testament so vorstellen, sondern eine von Krieg und Bomben beschädigte Stadt. Ein düsteres Bühnenbild versetzt uns hinein in die Zentren des aktuellen Nahost-Konflikts.

Die Babyloner huldigen ihrem Gott Baal und opfern Stiere. Es wird also viel Blut zu sehen sein.
In dieser Inszenierung wird dazu Saft von roten Rüben verwendet, der soll sich besonders gut aus dem Kostümen wieder entfernen lassen.

Die Hebräer nach Babylon verschleppt, beklagen ihr Leid und ihr Schicksal. Wer kennt nicht den berühmten Gefangenchor, der im 19. Jahrhundert Sinnbild der italienischeb Freiheitsbewegung gewesen sein soll?
Der Chor der Semperoper wird Sie begeistern!

Und Nabucco? Er salbts sich selbst zum Gott, wird wahnsinnig und wird Ende des 2. Aktes vom Blitz getroffen. Wer da nicht an den einen oder anderen heutigen Staatschef denkt!

Eine Geschichte um Glauben, Freiheit und Identität, wie sie nicht aktueller sein kann.

Die Staatskapelle Dresden wird unter Leitung von Omer Meit Wellberg diese wunderbare Werke musikalisch begleiten.

Die Tickets / Eintrittskaren für die Vorstellungen mit Placido Domingo als Nabucco sind leider alle vergriffen.

Für die Termine im November 2019 finden Sie jedoch noch Ihre Tickets in unserem Spielplan der Semperoper.  Spielplan Nabucco in der Semperoper

Der Rosenkavalier ist zurück!

Ab dem 27. April kehrt das Meisterwerk von Richard Strauss „Der Rosenkavalier“ zurück in die Semperoper unter der Musikalischen Leitung des Ersten Gastdirigenten Omer Meir Wellber.

Omer Meir Wellber ist seit September 2018 Erster Gastdirigent in der Semperoper. Er war Gastdirigent an der Israeli Opera und ist seit 2009 der Musikdirektor des Raanana Symphonette Orchestra. Zudem tritt er regelmäßig an den Opernhäusern in Berlin, Dresden, Wien, Venedig, Mailand und Verona auf.

Das Werk „Der Rosenkavalier“ ist eine der meistgespielten Opern des Komponisten Richard Strauss und wurde 1911 in Dresden uraufgeführt. Es erzählt die Geschichte von der verheirateten Marschallin, die in ihrem Geliebten Octavian ihre Jugend wiederfindet und in einen bittersüßen Klang taucht. In der Wiederaufnahme ist Marita Sölberg als Marschallin und Peter Rose als Baron Ochs auf Lerchenau zu erleben. Die Ensemblemitglieder Christina Bock und Tuuli Takala mit ihren Partien Octavian und Sophie debütieren dazu. Im November 2007 war die Sächsische Staatsoper Dresden mit „Der Rosenkavalier“, „Salome“ und „Tannhäuser“ in Tokio und Yokohama zu Gast.

Marita Sölberg: Als einzige norwegische Sängerin gewann sie 2001 den Königlichen Gesangswettbewerb ihres Heimatlandes. Die Sopranistin war in renommierten Opernhäusern wie dem Mariinski-Theater in St. Petersburg, dem Liceu in Barcelona und dem Teatro Real in Madrid zu Gast.

Peter Rose: Der Solist ist regelmäßig in den berühmtesten Opernhäusern der Welt zu Gast, u.a. an der Metropolitan Opera in New York, am Royal Opera House Covent Garden in London, am Teatro alla Scala di Milano, in Wien, Paris, Rom, Berlin, München und Bayreuth.

 

Alle Termine für „Der Rosenkavalier“ in der Semperoper im Überblick:

27.04.2019, 30.04.2019, 05.05.2019, 12.10.2019, 17.10.2019, 26.10.2019, 31.10.2019

Tickets für ein Dresdenarrangement mit Semperoperkarten für die beliebte Oper „Der Rosenkavalier“ oder andere bekannte Opernstücke können Sie hier buchen: Spielplan der Semperoper

Am heutige Mittwoch, dem 20.02.2019 waren Presse, Freunde und Sponsoren der  Semperoper Dresden zur jährlich stattfindenden SpielplanPressekonferenz in die Semperoper eingeladen.
Der Intendant Peter Theiler stellt bereits zum 2. Mal den Spielplan der Oper für die kommende Saison vor.

Als Vertreter der Semperoper standen der Ballettchef Aaron S. Watkin, Christian Thielemann als Chef der Staatskapelle, Manfred Weiß verantwortlich für Semper II sowie der stellvertretende Intendant und Chefdramaturg Johannes Euler den neuen Spielplan vor.

Beim ersten Blick in das Spielplanheft überraschte die frische und ungewöhnliche Aufmachung. Aufklärung versprach sogleich Peter Theiler. Die Semperoper konnte den in Dresden geborenen Maler Gerhard Richter für die Gestaltung der Bildstrecken des neuen Spielplanheftes (206 Seiten) begeistern. Andreas Mühe lieferte das passende Bildmaterial. Was hat das Heft wohl gekostet?

In der 1. Premiere der neuen Spielzeit erwartet uns die Oper „Die Reise nach Reims“ von Gioachino Rossini. Die Europäische Elite reist zur Krönung des letzten Bourbonen Königs Karl X. nach Frankreich. Vielleicht kommt uns der damalige Reisealltag der gekrönten Häupter bekannt vor. Lassen Sie sich mit allen Intrigen und Wirrungen in das Europäische Parlament versetzen!

Die 2. Premiere folgt am 03.11.2019 mit LE GRAND MACABRE von György Ligeti
Das 1978 in Stockholm entstandene Werk ist als Anti-Oper konzipiert. Es erzählt von der Apokalypse. Politik, Geheimpolizei und Minister werden als nicht gerade dem Volk zugewandt, auf die Bühne gebracht.

Unter Leitung vom Staatskapellen Chef Christian Thielemann erwarten uns zwei große Opernpremieren „Die Meistersinger von Nürnberg“ am 26.01.2020 und „Don Carlo“ am 23.05.2020.

„Frisch und gierig“ will Herr Thielemann den Meistersinger von Dresden zu den Osterfestpielen nach Salzburg und von dort nach Tokyo tragen.

Nach eigenem Bekunden hat er hier in der Tradition des 19. Jahrhunderts die unwagnerischste Wagner Oper und die wagnerischste Verdi Oper in der neuen Spielzeit vereint.

In der 4-aktigen Verdi Oper wird Anna Netrebko die Rolle der Elisabetta von Valois und Georg Zeppenfeld die Rolle des Großinquisators übernehmen. (Ticketpreise bis 280 Euro)

Anläßlich des 200. Geburtstages von Jacques Offenbachs (Geburtstag 20. Juni 1819) erwartet uns etwas verspätet am 29.02.2020 „Die Großherzogin von Gerolstein“ in der Semperoper

In einer Inszenierung des japanische Regisseurs Ammon Miyamoto wird es ab dem 26.04.2020 eine neue „Madame Butterfly“ in Dresden geben. Puccinis leichte Oper entsteht in einer Koproduktion zwischen Kopenhagen, Tokyo und Dresden.

Es folgt die Uraufführung „Die andere Frau“ von Thomas Rasch. In dieser alttestamentarischen Geschichte um Juden- und Christentum sitzt das Publikum auf der Bühne und blickte in den Zuschauerraum. Wir sind gespannt auf diese Videoinstallationen.

Wiederaufnahmen wird es z.B. mit der Zauberflöte und Fidelio geben.

Der Fidelio 1989 in der Semperoper auf die Bühne gebracht, wird in der Festwoche vom 03.10.-13.10.2019 zum 30. Jahrestag des Mauerfall zu sehen sein.

Es folgt ein Liederabend „Wendepunkte“ sowie ein Symposium „Kunst und Revolution“

Was wäre die Semperoper ohne ihre Ballettcampagnie. Der Vertrag mit Aaron S. Watkin wurde kürzlich bis zum Jahre 2023 verlängert! Neben vielen Gastspielen des Semperoper Balletts wird es in der kommenden Saison auch 2 Premieren geben.

Eine ganz besondere Herausforderung für Tänzer und Publikum wird Pina Bauschs Ballett  „Iphigenie auf Tauris“ sein. Die Expressivkraft des Tanzes in Verbindung mit Sängern und Orchester erwartet uns ab dem 05.12.2019.

Am 26.06.2020 folgt eine weitere Ballettpremiere. In diesem 3-teiligen Ballettabend wird die das 19. und 20. Jahrhundert verbindende neoklassische Tradition ein Stück weit fortgeführt.

70 Jahre nach Strauß sind seine Werke nun auch für den Tanz verfügbar.

Spielplan Pressekonferenz 2019/2020: Im Repertoire stehen weiterhin der beliebte Nussknacker, Giselle, Carmen und Don Quiotte.

Was gibt es noch in der Oper Dresden:

Zum Preisträgerkonzert kommt Thomas Hampson nach Dresden (nicht zum Semperopernball)

Es wird ein neues Veranstaltungsformat geben: Semperoper Dialog. Zu 3 Terminen können Besucher und Künstler in Dialog treten.

Oper Ahoi: 5 Sänger und ein Pianist besuchen Schulklassen im Raum Dresden.

Die „Kapelle für Kids“ geht ebenfalls in die Schulen. Da müssen wir uns um den Klassik – Nachwuchs keine Sorgen mehr machen.

Tickets für die Semperoper und Hotelarrangement gibt es wie immer hier: Spielplan der Semperoper

Heute hatte die Leitung der Semperoper Dresden zur Präsentation des Spielplanes 2018/2019 geladen.

Auf dem Podium informierten der designierte Intendant Peter Theiler, der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden Christian Thielemann, der Ballettdirektor Aaron S. Watkin, der Künsterliche Leiter von Semper Zwei Manfred Weiß sowie der Chefdramaturg Johann Casimir Eule über die kommende Saison und alle Neuheiten und Premieren.

Peter Theilers Antritt als Intendant verspricht eine neue Spielzeit mit Erneuerung und Wahrung. Als Kenner der internationalen Theaterstrukturen freut er sich besonders die freundschaftliche Zusammenarbeit mit Wolfgang Rothe konstruktiv fortzusetzen und die bisherigen Erfolge ausweiten zu können.

Die Semperoper beruft 2018 den weltweit bekannten Dirigenten Omer Meir Wellber, der bereits 2010 in Dresden sein Debüt gab, zum Ersten Gastdirigenten.

Das künsterlische Leitungsteam wird komplettisiert mit Johann Casimir Eule, der als Chefdramaturg und stellvertretender Intendant von Nürnberg nach Dresden wechselt.

Die erste Saison unter Peter Theiler verspricht eine interessante Mischung aus hochkarätigen Neuinszenierungen und erfolgreichen Repertoirestücken mit Starbetzung.

Die Neuinszeneriung von Arnold Schönbergs Schlüsselwerk „Moses und Aron“ eröffnet am 29. September 2018 die Neuinszenierung. Wie keine andere Oper steht dieses Werk für Aufbruch und Herausforderung. Die Musikalische Leitung übernimmt Alan Gilbert.

Die nächste Premiere unter Musikalischer Leitung von Christian Thielemann und inszeniert von David Hermann folgt im Dezember 2018 mit Richard Strauss´ „Ariadne auf Naxos“.

Im März 2019 wird die komische Oper von Bedrich Smetana prasentiert „Die verkaufte Braut“.  Die internationale Regisseurin Mariame Clément feiert erstmals eine Arbeit an der Semperoper.

Im April 2019 dürfen wir die französische Barockoper „Platée“ mit Opern-Star Rolando Villazòn in der Semperoper erleben.

Ein wahres Highlight im Premiereplan 18/19 ist Verdi´s Oper „Nabucco“, die im Mai 2019 Ihre Premiere unter dem neuen Ersten Gastdirigenten Omer Meir Wellber feiert. In den Aufführungen am 5., 9. und 15. Juni 2019 wird Plácido Domingo die Titelpartie singen.

Den Abschluss der Saison bildet im Juni 2019 Meyerbeers Oper „Die Hugenotten“ unter der Musikalischen Leitung von Alexander Vedernikov.

Der Ballettdirektor Aaron S. Watkin hat auch ein spannendes Programm vorgestellt: 15 Stücke inkl. 3 Premieren und 2 Uraufführungen. Den Auftakt macht ein vierteiliger Ballettabend im November 2018 „Labyrinth“. Dieses Ganzstück wird präsentiert Choreografien von George Balanchine, Martha Graham, Ohad Naharin und Joseph Hernandez.

Im Januar 2019 das Semperoper Ballett die ausgezeichnetet Choreografie „Carmen“ des Schweden Johann Inger. In diesem Ballettstück betrachten wir die vertraute Liebestragödie aus dem verdorbenen Blickwinkel eines Kindes.

Aber auch die Klassiker wie „Schwanensee“ und „Nussknacker“ oder das Erfolgsstück des schwedischen Bilderstürmers Alexander Ekman „COW“ dürfen wir in der Spielzeit 18/19 erleben.

In Semper Zwei kommt Jacques Offenbachs Operette „Häuptling Abendwind“ in der Inszenierung des Künsterlischen Leiters Manfred Weiß zur Premiere.

Zu den fast 400 Vorstellungen kommen an die 60 Konzerte der Sächsischen Staatskapelle Dresden dazu.

Wir freuen uns auf die neue Spielzeit 2018/2019!

Eintrittskarten/Tickets und Arrangements können Sie auf unserer Website Spielplan Semperoper erwerben.

Gruppenreisen Semperoper: Planen Sie bereits jetzt Ihre Gruppenreise zur Semperoper für die Spielzeit 2018/2019 mit unseren attraktiven Grossterminen in der Semperoper!

 

08.09.2018 Hochzeit des Figaro
05.10.2018 Carmen
02.11.2018 Hochzeit des Figaro
17.11.2018 Die Entführung aus dem Serail
24.11.2018 Der Nussknacker
29.11.2018 Der Nussknacker
06.12.2018 Der Nussknacker
09.12.2018 Der Nussknacker
16.12.2018 Der Nussknacker
31.12.2018 la traviata
01.01.2019 la bohème
01.03.2019 Der fliegende Holländer
23.03.2019 la bohème
29.03.2019 Der Barbier von Sevilla
03.05.2019 Schwanensee
04.05.2019 Schwanensee
18.05.2019 Schwanensee
21.06.2019 Nabucco

 

Kombinieren Sie zum Beispiel für die Gruppenreisen Semperoper die Vorstellung Der Nussknacker in der Semperoper mit einem Besuch des Weihnachtsoratoriums in der Frauenkirche.

Gern sind wir Ihnen bei der Planung Ihrer Gruppenreise für 2018/2019 behilflich und stehen Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres persönlichen Kulturarrangements in Dresden zur Seite!

Der Fliegende Holländer kommt nach 4 Jahren in Dresden wieder auf die Bühne der Semperoper
1843 von Richard Wagner in Dresden uraufgeführt. sollte es mit der Neuinszenierung von Florentine Klepper 2013, die in der Endlosschleife laufende Interpretation von Wagner Enkel Wolfgang endlich ablösen.
Ein gewaltiger Schiffbruch!
„Ein szenischer Höhenflug ist diese Inszenierung von Richard Wagners in Dresden uraufgeführter Oper nicht. Eher ein Absturz. Offensichtlich gefällt die Handlung, so wie sie Wagner sich gedichtet hat, Regisseurin Florentine Klepper überhaupt nicht und gemeinsam mit Bühnenbildnerin Martina Segna baut sie um und ab und wenig auf“ (Quelle Kritik DNN)

Die Kritik am Stück hat wohl Tradition

Der „Holländer“ kam den Dresdnern „schmucklos, dürftig und düster“ vor. Nach vier Vorstellungen verschwand das Werk sang- und klanglos aus dem Repertoire der Semperoper und war dort erst wieder nach 22jähriger Pause zu sehen. Auch die Berliner haben sich 1844 im Königlichen Schauspielhaus nicht so richtig erwärmen können, obgleich es hier wenigstens einen Premierenerfolg gab. (Ich habe noch nie, selbst in Dresden beim Rienzi nicht, einen solchen Ausbruch von Enthusiasmus gesehen und gehört…. Als ich endlich mit den Sängern erschien., denke, das Haus bricht zusammen)

Aber die Kritik ging mit dem Komponisten scharf ins Gericht. Es kam nur noch zu einer Wiederholung.
Bei der Kassler Erstaufführung, zwei Tage nach Dresden, wusste eine deutsche Musikzeitschrift nichts anderes zu melden als:
Zwei imposante Seeschiffe, die mit bewundernswürdiger Leichtigkeit über die Bühne segelten. erregte grosse Begeisterung.

Hier stellt sich nun die Frage, inwieweit Richard Wagners bekannte Oper und die Kritik der Kulturjournalisten in Einklang zu bringen ist.
Überzeugen Sie sich selbst! Termine in der Semperoper

Christian Thielemann bleibt Chef der Sächsischen Staatskapelle in Dresden!
Am Donnerstag vergangener Woche hat Thielemann seinen Vertrag als Chefdirigent der Sächischen Staatskapelle Dresden für weitere 5 Jahre unterzeichnet.  Bis zum Ende der Spielzeit 2024 bleibt der Spitzendirigent nun Dresden erhalten.

Hochgefeiert, aber auch oft gescholten,  ist er eine Bereicherung für Staatskapelle und die Semperoper.  Steht er am Pult und verrichtet seinen „Grabendienst“, sind fast keine Semperoper Tickets mehr zu erhalten.
Immer wieder wurden ihm Ambitionen auf das Spitzenamt bei den Berliner Philharmonikern nachgesagt. Nachdem dort nun Kirill Petrenko Sir Simon Rattle ablöst, wurde mit Thielemanns Verbleib in Dresden fest gerechnet.

Christian Thielemann, ein gebürtiger Berliner hat seinen Wohnsitz in Berlin und pendelt nach wie vor nach Dresden, wo er laut Vertrag mit dem Kultusministeriun Sachsen pro Spielzeit bis  zu 40 Dirigaten in Konzerten und Opernaufführungen verpflichtet ist. 25 Dirigate sollen es in der Oper sein und der Rest soll  mit Gastspielen der Staatskapelle erfüllt werden.
Inwieweit er in der neuen Vertragslaufzeit seiner Verpflichtungen nachkommt, bleibt abzuwarten.  Ein Blick in den Spielplan der Semperoper wird uns darüber Aufschluss geben!

Neben seinen Dirigaten in Dresden,  gastiert Thielman mit der Sächsischen Staatskapelle im In- und Ausland. Seit einigen Jahren feiert er mit der Staatskapelle bei den  Osterfestspiele in Salzburg grosse Erfolge.   Neben diesem Engagement ist er ebenfalls noch als Musikdirektor der Bayreuter Festspiele gebunden.

 

Blick hinter die Kulissen in der Semperoper: Unsere Gäste von Klassikradio besuchten heute im Rahmen einer Reise zur  Premiere von Lucia de Lammermoor die Werkstätten der Semperoper.

Der Chef Herr Schmidtgen gab Einblick in die verschiedensten Abteilungen eines Bereichs der Oper, der sonst für die Gäste nicht erlebbar ist.
Gerade wird an der Bühnendekoration und den Requisiten für die nächste Premiere „Die Tote Stadt“ von Wolfgang Kornfeld gearbeitet.
Bis zur 1.Vorstellung am 16.12.2017 soll alles fertig sein und es gibt es noch reichlich zu tun.
Als Vorlage dient für Bühnenmaler, Schlosser und Tischler ein kleines Model aus Holz. Wie zu erwarten, dominieren dunkle Farbtöne.                                                                                                            Hier wird momentan auch das alte Bühnenbild des Fidelio aus dem Jahre 1988 auf Vordermann gebracht.  Im Frühjahr 2018 kommt der Fidelio mit Rene Pape  als Rocco wieder auf die Bühne. Fidelio Karten finden Sie hier!

Was ist echt und was ist Illusion? Säbel. Pistolen, Theaterdonner. Gestorben wird auf der Bühne viel. Wie das geschieht, wusste anschaulich der „Waffenmeister“zu berichten. Wussten Sie schon, dass für diese Arbeit eine amtlicher Waffenschein benötigt wird? Alte Kriegswaffen werden hier tatsächlich theatertauglich umgebaut. Nach einem Blick in die Tischlerei, Schlosserei und Plastikwerkstatt. ging es in die Kostümwerkstatt.

Hier konnten die Gäste  zwischen Generalprobe und Premiere von Lucia de Lammermoor, auch das Kleid der Lucia hautnah bewundern. Warum das viele Blut auf das Kleid gerät, ist wohl  erst während der Premiere und folgenden Vorstellungen zu erfahren.
Neben der spannenden Aufgabe neue Kostüme für anstehenden Premieren zu kreieren, werden im laufenden Spielbetrieb die Kostüme den verschiedenen Künstlern auf den Leib geschnitten. Gerade werden in Vorbereitung der weihnachtlichen Nussknacker-Inszenierung die Kostüme des Kinderballetts in Schuss gebracht.
Nach der Premiere von Lucia de Lammermoor am Abend des 18.11.2017, sind unsere Klassikradio Gästen zur Premierenfeier in der Semperoper eingeladen
Gemeinsam mit Künstler, Mitarbeiter und Freunden der Oper lassen sie den sicher erlebnisreichen Abend entspannt ausklingen.

Fazit: Ein Blick hinter die Kulissen der Semperoper ist fast schon allein eine Reise nach Dresden wert!

Eintrittskarten für die Lucia de Lammermoor und alle weiteren Vorstellungen finden Sie natürlich
wir immer im Spielplan

Am 24. Juni 2017 fand die Premiere von Mieczyslaw Weinbergs Oper „Die Passagierin“ in der Dresdner Semperoper statt.
Vorab erhielten wir schon mal einen kleinen Einblick in das Opernstück und alle Besucher waren sich einig, dass diese Vorstellung voller starker Emotionen und klarer Botschaften steckt.
Die Dramaturgin Anna Melcher brachte uns mit einer kleinen Ausstellung die Handlung und das Bühnenbild dieser Oper näher und Herr Rothe (Geschäftsführer der Semperoper) berichtete von einer weiteren erfolgreichen und spannenden Spielzeit und legte auch allen das Stück „Die Passagierin“ ans Herz.
Das Libretto stammt vom Musikwissenschaftler Alexander Medwedow und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Zofia Posmysz. In diesem erzählt die Auschwitz-Überlebende Autorin von der zufälligen Begegnung Ende der 50er Jahre der ehemaligen KZ-Aufseherin Lisa mit der früheren Inhaftierten Marta auf einem Kreuzfahrtschiff. Marta wurde von ihren verdrängten Erinnerungen und Erlebnissen eingeholt. Sie war als junge Frau dem Todeslager entkommen. Das besondere an dieser Oper ist die Perspektive aus der die Geschichte erzählt wird. Die beiden kommen an Bord des Schiffes nicht ins Gespräch sondern die Gedanken und Erinnerungen der Passagierin Lisa (frühere KZ-Aufseherin) erzählen über das Geschehen im KZ Auschwitz.

Die Spielzeit 2016/2017 neigt sich dem Ende zu und leider wird das Stück nur insgesamt 4 Mal gespielt bis zur Spielpause. Am 5. und 9. Juli besteht noch die Möglichkeit dieses Opernstück selbst zu erleben!

Janine Miehle

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