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Lucia di Lammermoor

Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti Dichtung von Salvatore Cammarano nach Walter Scotts Roman »The Bride of Lammermoor« In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Lucia di Lammermoor kommt...

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Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti

  • Dichtung von Salvatore Cammarano nach Walter Scotts Roman »The Bride of Lammermoor«
  • In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Lucia di Lammermoor kommt nach 80 Jahren wieder an die Semperoper. In Donizettis Oper in drei Akten stehen Eifersucht und verfeindete Familien im Mittelpunkt.

Oper "Lucia di Lammermoor" in der Semperoper Dresden

 

Erleben Sie Lucia die Lammermoor von Gaetano Donizetti erstmals nach über 80 Jahren wieder in der Semperoper. Lucia di Lammermoor ist ein Werk der klassischen Belcanto Manier, welches das Ringen um den inneren Frieden in den Mittelpunkt stellt.  Ein Drama um Eifersucht und verfeindete Familien.

In der Titelrolle als Lucia die Lammermoor ist Vnera Gimadieva zu erleben. Triumph des schauerlich-unwahrscheinlichen Opernunsinns – und doch Anlass zu schöner Musik! „Lucia“ ist neben der „Favoritin“ die einzige tragische Oper des Maestro, die in Italien und in gewissem Umfang auch in Deutschland die Zeit überdauert hat. Auch hier lernt man Donizetti als den graziösen und empfindsamen, noch in der Elegie anmutigen Musiker kennen. Auf der Linie echter, wohliger, von Bellini berührter Sanglichkeit liegen die dramatischen Wirkungen des Werkes: voran der einzige Seiltanz der Koloratur in der Primadonnen-Partie der unglücklichen Lucia, deren große Wahnsinnsarie mit Flötensolo das Muster einer virtuos-beseelten Gesangsszene bildet. Wahnsinn im Dreivierteltakt! (Wahnsinnsarien gehörten schon in der Frühzeit der Oper zu den bevorzugten Aufgaben der Koloratursoprane.) Nicht weniger populär dürfte das kostbare Verlöbnisduett und zweite Finale mit dem herrlichen Septett sein: eine Zusammenfassung aller Stimmen und in der Gewalt seiner vokalen Ausdrucksgestaltung durchaus dem „Rigoletto“-Quartett an die Seite zu stellen. Ein Italiener des 19. Jahrhunderts wusste eben, was er seinen Sängern zumuten durfte. Die „Lucia“-Musik von sinnlosen Worten getragen, verkörpert ziemlich rein jenen Typ reiner Opernkunst, in den ausdrücklich jene Starparaden eingeschlossen sind, die Verdi später bekämpfte. Wohl hat der düstere Ausklang der Oper Farbe. Bei anderen Teilen, vor allem der ersten Werkhälfte, macht sich hingegen eine allzu sorglose, ja flüchtige musikalische Gestaltung breit; bezeichnende für Donizettis Arbeitsweise, dass er den Chor des dritten Aktes bedenkenlos einer Messe seines Lehrers Johann Simon Mayr entnahm. Stereotype Formeln in der Begleitung durch das Orchester fallen gelegentlich störend auf.

Lucia di Lammermoor Semperoper: Das Werk wird in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln aufgeführt

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