0351 80809-0

Ihre Reisehotline: Mo - Fr. 8 bis 18 Uhr

OpernGlossar

Hier erfahren Sie, was die verschiedensten Begriffe aus der Welt von Musik und Oper bedeuten: von „A capella“ bis „Zeitoper“


A capella Gesang des Chors ohne Begleitung
Accompagnato Das Orchester begleitet das Rezitativ – wenn nur das Cembalo das Rezitativ untermalt, ist es ein Secco-Rezitativ.
Akkord Mindestens drei verschiedenen Tönen spielen gleichzeitig einen Klang.
Akt/Aufzug in einem Theaterstück oder einer Oper ein in sich abgeschlossener Hauptteil der Handlung
Allegro steht im Italienischen für „heiter“ oder „ausgelassen“. Die Bezeichnung gibt vor, dass ein bestimmtes Musikstück in dieser Stimmung vorgetragen werden soll
Alt beschreibt die Stimmlage zwischen Tenor und Sopran – von f bis f“
Arie Ein Gesangsstück als Solo mit instrumentaler Begleitung
Arioso eine kurze Arie oder ein besonders melodisches Rezitativ
Atonalität Auflösung der traditionellen Harmonie in Dur/Moll durch Gleichstellung von Konsonanzen und Dissonanzen
Ballade kommt vom altfranzösischen „balada“ (tanzen) und beschreibt ein Lied mit erzählendem Inhalt. Berühmte Opernballaden sind beispielsweise die Ballade der Senta im „Fliegenden Holländer“ von Richard Wagner oder die des Warlaam in „Boris Gudonow“ von Modest Mussorgski.
Ballett vom italienischen „ballare“ (tanzen) bezeichnet eine Tanzdarbietung mit Musik, sowohl als eigene Bühnengattung wie auch als zwischengeschaltete Szene in der Oper (etwa der Holzschuhtanz in „Zar und Zimmermann“, das Ballett in „Aida“ oder der „Tanz der Stunden“ in „La Gioconda“).
Bariton bezeichnet die mittlere, männliche Stimmlage von g bis g‘
Bariton-Martin ein Spezialfall des Bariton – und zwar ein tenoral „gefärbter“ Bariton, verdankt seinen Namen dem Sänger Jean-Blaise Martin von der Opéra Comique.
Baß die tiefste Stimmlage für Männer von E bis e‘, Ausnahmen erreichen sogar das tiefe C.
Baßbariton eine Baßstimme mit gut ausgeprägter Höhe – der Gegensatz dazu ist der „schwarze Baß“ mit seiner besonders tiefen Stimmfärbung
Basso continuo ein Stilmittel der Barockmusik zwischen dem 17. und 19. Jh. – hier sind nur die Baßnoten vorgegeben. Die mittleren Stimmen werden improvisiert.
Belcanto „Schöngesang“ (ital.) – gekennzeichnet von ausgeprägtem Wohllaut und artistischer Stimmbeherrschung.
Buffo ein auf komische Rollen spezialisierter Sänger (Tenor oder Baßbuffo)
Cabaletta (vom italienischen „cobola“ für „Strophe“) bezeichet eine Kurzarie mit rhythmischer Steigerung.

… wird fortgesetzt